| |
Interview mit Reinhard Lier, Juli 2010
Frage: Wie geht es Dir jetzt nach dem Krisenjahr 2009 mit Verlust des Linderhofs?
RL: Ich bin zuversichtlich, dass sich auch auf der Formebene neue Möglichkeiten auftun werden. Die Inhalte meiner Arbeit entwickeln sich intensiv weiter, auch wenn der schöne Seminarort im West-Allgäu nicht mehr zur Verfügung steht. Diese 15 Jahre sind vorbei. Ich bin hier auf Erden sowieso nur auf der Durchreise wie alle Menschen, da ist es gut, nicht an den Dingen zu kleben und zwischendurch mal das Loslassen zu üben. Ich bin gegenwärtig und gelassen.
Frage: Du bist in die Schweiz gegangen und lebst jetzt dort. Wie ist das für Dich?
RL: Nachdem sich in Deutschland wirtschaftlich gesehen alle Türen schlossen und keine Hilfen seitens der Banken mehr in Sicht waren, war dieser Schritt sehr sinnvoll und hilfreich. Ich fühle mich hier wohl, die Schweizer sind freundlich, wenn man ihnen freundlich begegnet. Das Entgegenkommen seitens der Behörden und Banken war und ist eine sehr positive Erfahrung: Man begegnet mir menschlich und unterstützt meine Anliegen. Hier bin ich nur Gast, keine Frage, und ich integriere mich, so gut ich das kann. Aber Schweizer Freunde hatte ich ja auch vorher schon, und das wird jetzt mehr werden.
Frage: Seit ein paar Jahren hast Du die so genannte Geistesschulung im Seminarangebot. Wie ist es dazu gekommen?
RL: Familienaufstellungen leite ich seit 1996. Im Jahre 2006 begegnete mir die Geistesschulung Ein Kurs in Wundern von Dr. Helen Schucman. Da wurde mir sofort klar, dass dies die nächste Entwicklungsstufe sein musste und für den Rest meines irdischen Lebens sein wird. Ich las das Buch und machte das Jahresübungsprogramm. Das führte zu einer tiefen spirituellen Erfahrung, die seitdem anhält und sich ständig vertieft. Das Familienstellen allein hat mir nicht mehr gereicht, obwohl es mich sehr weit in meinem Erleben und Begreifen der Seele geführt hat. Wir brauchen ein geistiges Menschenbild, das den Dualismus der Welt transzendiert. Der Kurs ist eine sehr gelungene Synthese aus Tiefenpsychologie, einem erweiterten Christentum und der indischen Advaita-Vedanta-Lehre. Genau danach hatte ich immer gesucht, da fühle ich jetzt ein geistiges Nach-Hause-Kommen.
Frage: Was bedeutet das konkret für die therapeutische Arbeit?
RL: RL: Der Klient, jeder Mensch, steht in der vollen Eigenverantwortung. Er hat in sich die Macht der Entscheidung: Entweder für die Krankheit oder die Heilung. Ohne die selbständige Eigenarbeit wird sich nichts bewegen. Wirkliche Geistesschulung hat immer nur ein Ziel: Der suchende Mensch soll in sich die Führung und den Frieden der Geistigen Welt (des Heiligen Geistes) erfahren. Ich kann da nur vermitteln und den Weg aufzeigen - gehen muss ihn aber jeder Mensch selber. Ich bin höchstens ein Wegweiser aber nicht der Weg. Es wäre dumm, den Wegweiser zu umarmen und bei ihm zu bleiben. Wir sind ja alle im Geist verbunden, aber nun geht es um das konkrete Gehen und Erfahren - früher oder später - für jeden von uns.
Frage: Warum sollte er Krankheit wählen?
RL: Krankheit und Verstrickung haben im subjektiven Erleben nicht nur negative, schmerzvolle Aspekte. Sie beinhalten auch einen Sekundärgewinn, also einen Vorteil. Krankheit wird insgeheim dafür benutzt, Schuld auf andere Menschen zu projizieren. Das Verstehen und Lösen des metaphysischen Schuldkomplexes ist das zentrale Anliegen von Ein Kurs in Wundern.
Frage: Nach dem Motto: Weil meine Schwiegermutter mich immer so gemein anschaut, deshalb habe ich Magenschmerzen.
RL: Ja, genau. Es wird nicht erkannt, dass ich meiner Schwiegermutter die Macht gebe, mir meinen Frieden zu rauben. Ich definiere mich als Opfer und projiziere meinen Schuldkomplex - den letztlich alle Menschen in sich tragen - auf sie. So wird die Schwiegermutter aus meiner Sicht zum Täter und ich kann mich als Opfer unschuldig fühlen. Das ist der eindeutige Sekundärgewinn aller Krankheiten. Der verborgene Racheaspekt sollte dabei auch gesehen werden: Ich fühle mich unglücklich und suche einen Schuldigen, der mir mein Glück und meinen Frieden geraubt hat. Das führt immer zur Projektion, weil ich die Verantwortung für mein Erleben nicht übernehmen will.
Frage: Aber ist das nicht menschlich, machen das nicht alle?
RL: Ja, natürlich, aber dabei kann ich es nicht belassen, wenn mich ein Mensch um Hilfe bittet. Diese meist verborgene, nicht bewusste Schulddynamik muss angeschaut werden, um in die Eigenverantwortung und im besten Sinne SELBST-Bestimmung zu gelangen. Wenn ein Mensch zu seinem SELBST findet und die Fallen des falschen Selbstes, des Egos, durchschaut, dann erst kann er Heilung erfahren und Frieden finden. Zumindest muss die Schuldprojektion in irgendeiner Weise aufgegeben werden.
Frage: Was meinst du mit SELBST und Ego?
RL: Das SELBST ist unsere wahre, göttliche Natur, das SEIN aus dem SEIN GOTTES, aus der QUELLE. Natürlich ist GOTT nicht als personales Wesen nach unseren Maßstäben zu sehen, die LIEBE ist abstrakt, für uns nicht denkbar. Wir glauben aber, aus dieser LIEBE herausgefallen zu sein, christlich gesprochen, der LIEBE nicht mehr würdig zu sein. Wir glauben, von der LIEBE und von allen Menschen getrennt zu sein und bestehen auf unserem Sein als ein getrenntes Wesen. Das ist das Ego, die Idee der Trennung auf allen Ebenen. Das führt dazu, dass jeder Mensch getrieben ist von Schuld, Angst und Hass. Das ist der „ganz normale Wahnsinn“, den wir in unserer Welt tagtäglich erblicken. Er kommt aber ursächlich aus unserem Geist. Die Welt ist nur die Bühne, auf der dieser Konflikt mit der LIEBE ausagiert wird.
Frage: Die Verzweiflung der Menschen und alle daraus sich ergebenden Verstrickungen bis hin zu den Kriegen sind also Ausdruck eines Konflikts mit der LIEBE?
RL: Ja, so ist es. Wir ver-zwei-feln an unserer Zweiheit, an unserer geistigen Gespaltenheit, was bedeutet, dass die EINHEIT der LIEBE für uns verloren gegangen zu sein scheint. Wenn wir weinen, dann nur aus einem Grund: Wir weinen um unsere (scheinbar!) verlorene Unschuld. Das schafft in uns einen Unfrieden und Wahnsinn, und das ist der Motor der Welt. Wir erleben immer wieder dasselbe Elend über alle Jahrtausende: Die Wiederholung der Wiederholung des einen Urgedankens der Trennung, als könnte es ein Leben ausserhalb der LIEBE (des HIMMELS) geben. In diesem Trennungsgedanken liegt zugleich die Geburt des Schuldkomplexes (klerikal gesprochen: Der Sünde). Da muss etwas Schreckliches passiert sein. Dann wird dieses Schreckliche im Bewusstsein abgespalten. Doch diese Verdrängung funktioniert letztlich nicht, und so kommt es zur Schuldprojektion auf andere Menschen. Das alles ist, verkürzt gesagt, die Leidensthematik, der wir uns stellen müssen, wenn wir Frieden finden wollen.
Frage: Kann es denn irgendwann in der Welt Frieden geben?
RL: Das setzt voraus, dass es eine Welt gibt. Für mich ist das aus der Erfahrung der Geistesschulung heute ganz anders. Eine Welt gibt es nur in meinem Geist, wenn ich eine sehen will - und das wollen wir alle offensichtlich. Und ich sehe sie nur so, wie ich selber zu sein glaube. Die Welt, wie ich sie sehe, spiegelt also nur meinen geistigen Zustand, sie ist streng genommen nur eine Projektion in meinem Geist. Frieden kann es insofern nur im Geiste geben, weil nur er wirklich ist.
Frage: Was bedeutet das für die Heilung?
Wenn ich Heilung in meinem Geiste (in meiner Seele) erfahre, dann entspannt sich etwas in mir. Die Idee der Trennung ist als Täuschung enttarnt, sie hat keinen Bestand mehr. Dies ist natürlich ein Prozess, scheinbar in Zeit und Raum. Es geschieht nicht schlagartig, denn dafür ist unsere Angst vor der Heilung (LIEBE) zu gross. Ich bin also eins mit allen Menschen und muss mich nicht fürchten, die Angst verdunstet in meinem Geist. Wir alle haben dasselbe Interesse, denn wir alle suchen LIEBE und Frieden. Und ich kann den ersten Schritt tun, indem ich zunächst den anderen Menschen als Bruder oder Schwester sehe und in einem weiteren Schritt uns beide (alle) als Teil des einen GOTTESSOHNES erfahre (des CHRISTUS, jenseits aller Geschlechtlichkeit!). Diese Schritte tue ich genau genommen für alle Menschen. Niemand kann hier etwas tun, ohne dass es alle anderen Menschen beeinflusst. Wir sind und waren nie getrennt von einander.
Frage: Das hat Bert Hellinger mit dem Begriff der Grossen Seele umschrieben.
RL: Ja, richtig. Dieser Gedanke der absoluten Verbindung aller Seelen ist ihm sehr vertraut, und genau darauf gründet ja auch seine Vorgehensweise, die auf Verbindung und Versöhnung abzielt. Man stimmt den Schicksalen aller Mitglieder einer Familie mit LIEBE zu - ohne Urteil! Das Kind muss vor den Eltern weder flüchten noch sie angreifen. Es beendet die Schuldprojektion in der eigenen Seele beziehungsweise im eigenen Geist. So kommt der Mensch in Frieden mit sich und mit allen.
Frage: Aber wie macht man das nun genau?
RL: Man lädt das ein, was heilt. Es geht um eine Haltung der Offenheit. Im Ego-Zustand sind wir eng, da wollen wir recht haben, kämpfen, uns verteidigen, auch angreifen und Rache üben. Wer Heilung will, der muss still sein und eine Entscheidung treffen: Ich will die Heilung mehr als alles andere, als die Welt, als den Partner, als den Erfolg - was auch immer. Die Heilung kann nicht zu unseren Bedingungen kommen, sondern nur gemäss der göttlichen WIRKLICHKEIT. Das zu akzeptieren braucht Mut und Demut.
Ich wollte zum Beispiel 2009 Heilung und Frieden. Zu meinen Bedingungen, nämlich unter Erhalt des Linderhofs, wäre das nicht gegangen. So habe ich ihn loslassen können, weil ich wusste: Dieser Verlust wird meiner Heilung dienen, ich investiere Vertrauen in die geistige Führung. Es gibt ein Leben nach dem Linderhof, auch wenn ich damals noch nicht wusste, wie das aussehen würde. Das war eine starke Erfahrung. Die Macht der Entscheidung lag immer bei mir, auch wenn draußen in der Welt eine Übermacht zu sein schien.
Frage: Aber das kann man doch nicht auf Menschen übertragen, die noch viel Schlimmeres erlebt haben - oder?
RL: Ich meine schon. Das beobachte ich beispielsweise bei Natascha Kampusch. Sie hat sich ihre Würde bewahrt, weil sie sich der Macht der Entscheidung in ihrem Geist während der harten Zeit der Gefangenschaft bewusst war. Der Täter - und wir wollen hier nicht die Augen vor offensichtlichen schlimmen Gegebenheiten verschließen! -, der Täter konnte sie nicht zerbrechen, weil sie ihm diese Macht nicht gab. Wie der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter gesagt haben soll: Frau Kampusch widerspricht allen unseren psychologischen Theorien.
Sie kam relativ unbeschadet aus dieser schweren Gefangenschaft und hat sich eben nicht als Opfer präsentiert. Das irritierte die Öffentlichkeit, man wollte das so nicht akzeptieren, da war ein egomaner Hunger auf dramatische Opfer-Schilderungen. Insofern hat Frau Kampusch der Versöhnung gedient, denn sie hat anerkannt, dass dem Täter vermutlich vorher eine schwere Kränkung widerfahren war und dass er jetzt an ihr Vergeltung übte. Ihr waren Verstehen und Versöhnung wichtiger als Rache.
Frage: Worum geht es dann letztlich immer nur?
RL: Um die LIEBE. Sie allein hat Wert, alles andere ist bedeutungslos, wenn es der LIEBE nicht dient. Aber eben auch und gerade schlimme Erfahrungen können der LIEBE auf besondere Weise Ausdruck verleihen - wenn wir uns dafür entscheiden.
Frage: Und was für eine Rolle spielt das Familienstellen bei diesem Geschehen?
RL: Das Familienstellen oder die Aufstellungsarbeit stellt einen für den Klienten formal fassbaren, erlebbaren Rahmen dar, um diese geistigen (seelischen) Vorgänge sichtbar zu machen. Dies gilt besonders für die transpersonalen Aufstellungen, wenn ich zum Beispiel Das, was heilt, die Schuld, die Angst, das Ego, den Entscheider oder das SELBST aufstellen lasse. Da habe ich immer wieder ganz erstaunliche seelische Bewegungen erlebt. Es wird oft deutlich, dass wir die LIEBE nicht zulassen können, weil wir uns schuldig fühlen, zugleich aber diese Schuld auf andere projizieren. Dann leiden wir lieber und verharren in einer Egoerstarrung. Das aber wahrzunehmen ist paradoxerweise der Beginn der Heilung. Wir schauen endlich hin, ohne uns oder andere zu verurteilen. Und wenn wir uns verurteilen, dann sollten wir uns für das Verurteilen nicht noch mal verurteilen. Man kann immer in die Beobachter-Position zurückgehen, ein wesentliches Merkmal der Geistesschulung Ein Kurs in Wundern.
Frage: Es gibt ja sehr viele Neuentwicklungen in der Aufstellungsarbeit, manche Richtungen lassen das Aufstellungsgeschehen frei laufen und der Gruppenleiter greift fast nicht mehr ein. Wie siehst du das?
RL: Es ist schon manchmal ein Drahtseilakt, die Balance zu halten zwischen dem Geschehen-lassen und dem direktiven Eingreifen. Mein Eindruck ist, dass es ohne ein Steuern seitens des Gruppenleiters nicht geht. Menschen haben Angst und sind verwirrt. Wäre in ihnen alles klar, dann bräuchten sie keine Hilfe. Ich greife also ein und lenke, zum Beispiel durch die Sätze und Bewegungen für die Stellvertreter, die mir einfallen. Diese Inspiration ist unerlässlich, denn ich weiß mich im ständigen Kontakt mit der Geistigen Welt.
Die Grundlage für ein solches Vorgehen aber ist der eigene Heilungsprozess, dem die volle Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Die Frage ist also: Bin ich als Therapeut verbunden mit dem, was heilt? Dafür gibt es Geistes-schulung, die ich täglich praktiziere. Atmen, trinken und essen tue ich zum Erhalt meines Körpers ja auch. Aber was ist mit dem Geist? Da meinen manche, sie seien schon am Ziel und könnten es locker nehmen. Das ist eine Egofalle. Es ist naiv zu glauben, da sei kein Ego mehr, nur weil ich einige spirituelle Erfahrungen gemacht habe. So lange ich hier in der Illusionswelt bin, rennt das Ego immer als Schatten mit. Doch es muss mich nicht beunruhigen, solange ich nicht geistig einschlafe. Ich habe Vertrauen in meine geistige Führung.
Frage: Du hast das Seminar für Paarbeziehung „Offenheit lässt Liebe wachsen“ wieder aufgenommen. Wie kam es dazu?
RL: Ich hatte es mal als Tagesseminar angeboten. Es war eine schöne Erfahrung, aber wegen der fehlenden Zeit für die zu vermittelnden Inhalte etwas unbefriedigend. Da Partnerschaft sehr viele Menschen beschäftigt, kann man hier die Grundlagen der Geistesschulung für das Gelingen von Beziehungen sehr eindrücklich in Einzel-und Partnerschaftsübungen nahebringen. Es ist ein Seminar für Paare und Singles und es vermittelt eine Haltung der Zentrierung: Erst wenn ich mit der QUELLE in mir in Verbindung bin, dann kann ich dem Du ohne Forderung und Druck begegnen. Diesen Zustand kennen viele Menschen gar nicht. Wenn ich nicht mehr getrieben bin vom inneren Hunger, dann erst ist eine wirklich würdevolle Begegnung möglich, und der andere kann sich öffnen. Mir ist klargeworden: Es gibt eine Beziehungshierarchie. Die erste Ebene der Beziehung ist die mit dem SEIN in mir. Da spielt es keine Rolle, ob ich allein oder in einer Beziehung lebe. Ich kann in jedem Moment Frieden erfahren. Ein Kurs in Wundern vermittelt eine sehr radikale und oft ernüchternde, von romantischen Idealen Abschied nehmende Sichtweise - aber befreiend und heilsam!
Frage: Weiterhin scheint Deine Fortbildungsgruppe auf gute Resonanz zu stossen. Sie wird auch von Menschen besucht, die diese 9 Wochenendmodule für ihren persönlichen Prozess nutzen. Was ist das Besondere an diesem Seminar?
RL: Zum dritten Male läuft nun ein Jahreskurs über 18 Tage mit 26 Teilnehmern. Mich hat diese starke Resonanz zunächst selber erstaunt. Ich denke, es ist die Synthese aus Aufstellungsarbeit und Geistesschulung. Das gibt es bisher wohl kaum und es ermöglicht einen sehr tief gehenden Entwicklungsprozess, den manche Teilnehmer für ihren Beruf nutzen und andere nur rein für sich. Ich halte die Gruppe ganz bewusst für jeden Interessierten offen, da für mich immer der einzelne Mensch zählt und diese Impulse in sein Umfeld tragen wird. Das ist letztlich auch Friedensarbeit an der Basis, also im besten Sinne „Politik“.
Frage: Gibt es so etwas wie Bestimmung, einen Lebensplan, den man zu erfüllen hat?
RL: Ich denke schon. Auf einer höheren, uns im Tagesbewusstsein nicht zugänglichen Ebene, der Entscheiderposition ausserhalb von Raum und Zeit, da haben wir gewählt: Die zwischenmenschlichen Begegnungen, die Fähigkeiten, den Beruf und vieles mehr. Bei mir ist es das Familienstellen und Ein Kurs in Wundern. Ich muss das machen, es ist mir so gegeben, und wenn ich es geschehen lasse, dann dient es einigen Menschen, so wie die Taten anderer Menschen auch mir helfen und dienen. Man sieht, wir wirken alle zusammen, es ist am Ende ein Konzert, wenn uns die LIEBE, das was heilt, leitet. Das ist für mich Glück. Jeder Mensch kann zu seinem Lied finden, das ihm zu singen gegeben ist. Offenheit im Geiste ist allerdings die Voraussetzung dafür.
Frage: Also bleiben wir offen, für das, was Frieden schenkt. Ich danke für deine Offenheit.
|
|