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Ein kurzgefaßte Geistesschulung
55 Einsichten - eine kurzgefasste Geistesschulung
Basierend auf Ein Kurs in Wundern, frei formuliert von Reinhard Lier
Hinweis: Alle sich auf Gott beziehenden Begriffe werden hier in GROSSBUCHSTABEN geschrieben: GOTT, LIEBE, WIRKLICHKEIT, LICHT, HIMMEL, VATER, GEIST, HEILIGER GEIST, EINHEIT, SEIN, ER. Ebenso das, was in GOTT ist: SEIN SOHN. Es wird die männliche Sprachform benutzt, welche aber keinen Gegensatz zur weiblichen Form darstellt und sie nicht herabsetzen soll. Worte sind Symbole von Symbolen. Sie stehen für etwas rein Geistiges, was nur durch Symbole vermittelt werden kann. Unser Blick sollte immer vom Symbol zum INHALT übergehen. Symbole sind wie Wegweiser zu einem ZIEL. Nur das ZIEL, die LIEBE, ist bedeutsam.
1. GOTT ist.
2. GOTT ist GEIST - LIEBE - und nur das.
3. GOTT, die LIEBE, kann nur LIEBE „ausdehnen“.
4. GOTT ist die EINE URSACHE, die EINE QUELLE - daneben gibt es nichts. Es gibt kein Leben ausserhalb GOTTES, ausserhalb des HIMMELS.
5. Worte sind Symbole von Symbolen: VATER, SOHN und HEILIGER GEIST sind Metaphern für das unfassbare SEIN.
6. Obwohl ich vielleicht noch nicht weiß, was ich bin, bin ich mir doch sicher, dass ich bin. Ich kann nicht sagen „Ich bin nicht“.
7. Ich bin Geist aus GOTTES GEIST.
8. Ich bin SEIN SOHN in Ewigkeit.
9. GOTTES WILLE für SEINEN SOHN ist nur dies: FRIEDE und GLÜCKSELIGKEIT.
10. Ideen verlassen ihre Quelle nicht. Es gibt keine Trennung des SEINS in innen und aussen. Es gibt kein Da-draussen „da draussen“.
11. Ich bin wie GOTT mit Schöpferkraft ausgestattet.
12. Diese Schöpferkraft äußert sich im Denken, welches entweder LIEBE oder Schuld, Angst und Hass hervorbringt.
13. Denken basiert immer auf einer Entscheidung entweder für die LIEBE oder für die Illusion, den Traum der Welt.
14. In der Fähigkeit zur Entscheidung liegt meine eigentliche Macht.
15. Da ich offenbar an die Wirklichkeit der Welt glaube, glaube ich an die Idee der Trennung, der Spaltung.
16. Deshalb habe ich mir einen Körper gemacht, um die Idee der Trennung wirklich erscheinen zu lassen und glaube, andere Körper sprich Menschen getrennt von mir wahrzunehmen.
17. Die körperliche materielle Welt ist eine Illusion, ein Traum, der scheinbar einst in meinem Geist aufkam, eine Weile besteht und wieder vergehen wird - eigentlich bereits längst vergangen ist.
18. Ich habe meine Welt gemacht, sie beruht auf meiner Glaubensentscheidung, dass sie wirklich ist. Ich will sie als wirklich erleben, obwohl ich wissen könnte, dass sie es nicht ist.
19. Alle Ursachen des von uns in der Illusionswelt Erlebten liegen im Geist des träumenden GOTTESSOHNES. Die Welt mit allen Körpern ist nur Wirkung.
20. Nur, wenn ich die Ursache für alles Erlebte in meinem Geist erkenne, kann ich Veränderungen in meinem Geist vornehmen - um Heilung meines Geistes bitten - und so eine andere, erlöste Welt erleben, bis am Ende auch diese verschwindet und ich in den HIMMEL zurückkehre.
21. WIRKLICH kann nur das sein, was weder kommt noch vergeht - eben das, was ewig und unveränderlich ist.
22. Die Illusionswelt beruht auf der Idee der Trennung und äußert sich dann in Zeit und Raum. All das hat mit der WIRKLICHKEIT GOTTES nichts zu tun.
23. Entscheidungsfreiheit besteht nur in einer Hinsicht: Wähle ich LIEBE, das WESEN GOTTES oder Schuld, Angst und Hass, das Wesen des Egos, der Illusion.
24. Das Ego als Teil des gespaltenen Geistes (Ego, SELBST und Entscheider) beinhaltet einzig und allein den Glauben an die Trennung.
25. Körper sind dazu gemacht, um die Trennung als wirklich erscheinen zu lassen und die mit der Trennung einhergehende Schuld zu verbergen.
26. Der HEILIGE GEIST ist immer gegenwärtig, weil ich Geist aus GOTTES GEIST bin. ER kann nur LIEBE ausdehnen und dadurch den Traum der Welt mit all seinen Irrtümern hinwegleuchten.
27. Illusion bleibt Illusion, egal ob scheinbar klein oder gross oder moralisch sehr verwerflich oder weniger verwerflich. Es gibt keine Hierarchie von Illusionen.
28. Illusionen sind Irrtümer und werden durch Vergebung aufgehoben. Vergebung ist der Schlüssel zur geistigen Befreiung und Heilung.
29. Wenn ich verleugne, dass ich in Wahrheit reiner Geist bin, glaube ich an die Illusion des Egos und des Körpers. In Wahrheit bin ich eine Idee GOTTES.
30. Die Geschenke des Egos sind Individualität und Besonderheit, welche auf der Idee der Trennung beruhen. Damit ich mich von anderen Menschen unterscheide und hervorhebe, muss ich mich von ihnen trennen.
31. Individualität und Besonderheit führen immer zu irgendeiner Form von Wettkampf und damit zum Krieg.
32. Was auch immer ich in dieser scheinbar vorhandenen Welt erlebe, das beruht auf einer Glaubensentscheidung in meinem Geist, welche ich zuvor getroffen habe.
33. Es geht nicht darum, die Welt zu verändern, da man Illusionen nicht verändern kann: Illusionen sind ein Nichts.
34. Man kann Illusionen - die Welt - nicht reparieren oder retten, sondern sie nur als Illusionen sprich Täuschungen erkennen. Dann lösen sie sich im Geist auf und haben keine Bedeutung mehr.
35. Wenn ich innerhalb der Illusionswelt Veränderungen bewirken will, betreibe ich Magie. Fast alles, was wir tun, entspricht dem.
36. Ich soll nicht Magie suchen sondern den Beistand des HEILIGEN GEISTES.
37. Meine Antwort auf Magie kann nur Vergebung sein: Ich vergebe mir für meinen Glauben, mit illusionären Mitteln Veränderungen in der Illusionswelt hervorbringen zu wollen.
38. Der Glaube an die Idee der Trennung als Ausdruck des Angriffs auf die EINHEIT der LIEBE führt zwangsläufig zur Erfahrung der Schuld. Dies ist das eine geistige Problem aller Träumenden, das heißt aller Menschen.
39. Wenn ich an meine Schuld glaube, muss ich magisch handeln und Illusionswelten als Abwehr gegen die Unerträglichkeit meiner Schuld machen.
40. Die gesamte Illusionswelt beruht auf dem Glauben an die Wirklichkeit der Schuld.
41. Wählen wir das Ego, dann glauben wir an Schuld, weil wir dann den Angriff auf die EINHEIT GOTTES durch den Gedanken der Trennung für wirklich halten und die Rache Gottes (eines von uns projizierten, rächenden Gottes!) fürchten.
42. Schuld ist ein unerträglicher Geisteszustand und muss auf andere Menschen in Form von Ärger bis Hass projiziert werden. Dies ist die Wurzel aller Kriege innerhalb der Welt.
43. Weil ich mich selber verurteile (an die Wirklichkeit meiner Schuld glaube), muss ich zwangsläufig andere Menschen verurteilen.
44. Nur wenn ich mich selber nicht mehr verurteile, muss ich andere Menschen nicht mehr verurteilen. Wir sind alle im LICHTE der WIRKLICHKEIT schuldlos.
45. Der HEILIGE GEIST kann alle Dinge der Illusionswelt neu deuten und für SEINEN Zweck - die LIEBE - benutzen. Dies setzt aber meine Entscheidung voraus, dass ER in meinem Geist wirken darf.
46. Wenn innerhalb der Illusionswelt von Raum und Zeit der HEILIGE GEIST oder wenn das Ego in mir die Führung übernommen hat, dann immer zu 100%. Ich bewege mich daher immer nur zwischen diesen beiden Stimmen hin und her: HEILIGER GEIST und Ego.
47. Es gibt keinen Ersatz für die LIEBE.
48. Das Ego glaubt, dass es einen Ersatz für die LIEBE gibt: Körper, Essen, Sex, Sport, Partnerschaft, Autos, Häuser, Reisen, Kunst, Philosophie, Politik… - besondere Liebes- und Hassbeziehungen.
49. Es geht nur darum, in den ewigen GEIST zurückzukehren beziehungsweise zu erkennen, dass ich IHN nie verlassen habe.
50. Das ist das Wunder der Erlösung: das Gewahrsein, dass ich GOTTES SOHN bin und in IHM ewig ruhe.
51. Die Erlösung ist kein theoretischer sondern ein praktischer Vollzug. Und sie beginnt mit vielen Schritten der Vergebung, derweil ich im Körper zu sein glaube und daran (noch) festhalte.
52. Ich muss nichts angreifen, denn was ich angreife und weghaben will, das mache ich für mich wirklich.
53. Was auch immer ich anderen Menschen gebe, ich gebe es mir selber.
54. Der Tod ist ein Symbol für unsere Angst vor GOTT, vor der LIEBE. Er ist ein Nichts.
55. Es gibt nur LEBEN, es gibt nur LIEBE.
Die hier vorgestellten Gedanken stellen die persönliche Meinung und Interpretation sowie das persönliche Verständnis des Autors dar und nicht die der Rechteinhaber von Ein Kurs in Wundern®.
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55 Einsichten
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